Beim entfernen der Rinde am Stamm.....

.....einfügen der Fächer.....

....Dorn für des Zusammenhalten der Stammteile.

Befestigung der Elemente auf dem Betonfundament.

Skulpturen am Freiheitsweg in Azmoos 2005
Impressionen zur Entstehung und Ausstellung,
sowie einem Bericht von Reto Neurauter im W+O

Hans Zogg am bearbeiten der Einbuchtungen im obern Stammbereich.

....die Einbuchtungen mit den Fächern.

Die rohen Metallelemente....

.....setzen des Steinkreises.

.....und aufsetzen des oberen Stammteils.

..... letzte Arbeiten im Dezember 2004 vor der Ausstellungseröffnung!

Das "Rad" in saftigem Grün

.....interessierte Besucher....

Der Steinkreis in schöner Verbindung   (Text von Reto Neurauter im  W+O  22.09.2005)

Steinkreise sind Kraft- und Energieplätze, die auf Mutter Erde für oder in Zeremonien erstellt werden. Hans Eggenberger (Grabs) hat einen solchen mit dem indianischen Schamanismus am Freiheitsweg in Zusammenhang gebracht.

Einige Zeit schon ist der Grabser Künstler Hans Eggenberger - er arbeitet als Vermessungszeichner - mit dem indianischen Schamanismus unterwegs. Und weil ihn Steinkreise als Kraft- und Energieplätze faszinieren, lag es für ihn nahe, diese mit seiner künstlerischen Tätigkeit in einen Zusammenhang zu bringen.

Spannender Aspekt

"Sich auseinanderzusetzen mit einem Ort, an dem ein Jahr lang eine Arbeit gezeigt werden kann, war für mich ein weiterer, sehr spannender Aspekt", erklärt der 49-jährige Eggenberger. Den Versuch, eine solche Arbeit in Angriff zu nehmen, erachtet er als besonders reizvoll. Und das Resultat? Er ist begeistert, zeigt es für ihn doch "eine schöne Verbindung des schamanischen Wissens sowie die Auseinandersetzung mit dem konstruktiv Konkreten und der 'Minimal Art', die begangen und befühlt werden kann."

Der Steinkreis (oder Steinrad) besteht aus acht in etwa kopfgrossen Steinen aus dem nahen Rheinbett, in den Farben der Haupt- und Nebenrichtungen. "Jeder dieser Steine hat seinen klar definierten Ort und Platz", erklärt Eggenberger, der seit 1978 malt zeichnet und sich mit Objekten und Plastiken beschäftigt. So steht der Südstein für das Element Wasser und das Fliessen, der Weststein für das Element Erde und die Stabilität, der Nordstein für das Element Luft und die Flexibilität sowie der Oststein für das Element Feuer und das Bestimmen in Lust und Begeisterung. Auch die Zwischenrichtungen besitzen eigene energetische Zugehörigkeiten und Aussagen. "Da das indianisch schamanische Wissen auf Rädern, die man aufeinander legen kann, aufgebaut ist, kann das vorweg Gesagte nur ein minimaler Ansatz der Gesamtaussage sein", ergänzt der Künstler. Der Stamm im Zentrum bildet die Achse des Rades und entspricht der Katalysatorenergie.

Symbol im Kern

Die Farben der Richtungen sind über die farbigen Metallplatten ins Zentrum gezogen und tragen das Symbol der Raiffeisenbank im Kern. "Durch das 100-Jahre-Jubiläum ist dieses Werk erst möglich geworden und lässt es aus dem Zentrum heraus wachsen", freut er sich, dessen Arbeiten seit einigen Jahren auch im Zusammenhang mit Raumgestaltungen stehen.

Im oberen Teil des Stammes sind Einbuchtungen, die die Geflügelten der Tierwelt repräsentieren. Auch sie sind zugeordnet nach Art im Rad. Im Süden die Schneeeule, im Westen der Rabe, im Norden der Bussard sowie im Osten der Adler. "So hat jedes 'Ding' auf dem Rad seinen Platz, wie es im Leben auch ist", so Hans Eggenberger.

ZURÜCK